Gewalttat nahe Detroit: FBI vermutet Hisbollah-Einfluss hinter Angriff auf Synagoge

Im März 2026 erschütterte ein Angriff auf die Synagoge Temple Israel in West Bloomfield, nahe Detroit, die Öffentlichkeit. Ein mit Feuerwerkskörpern und Benzin beladener Pick-up raste gezielt in das Gebäude, worauf ein Feuer ausbrach. Der Täter, Ayman Mohamad G., verübte diesen Anschlag vermutlich als Reaktion auf den Verlust mehrerer Familienmitglieder bei einem israelischen Angriff im Libanon. Das FBI stuft die Tat als von der Hisbollah inspirierte Gewalttat ein, die gezielt gegen die jüdische Gemeinschaft gerichtet war.

FBI ermittelt: Hisbollah als möglicher Einfluss hinter dem Angriff nahe Detroit

Die US-Bundespolizei hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen und klassifiziert den Vorfall als Terrorakt, der von der proiranischen Hisbollah-Miliz inspiriert gewesen sein soll. Der 41-jährige Ayman Mohamad G., der im Libanon geboren wurde, zeigte in den Wochen vor dem Angriff intensive Propaganda und Rechercheaktivitäten, die auf eine bewusste Planung des Anschlags zielten.

Der Anschlag auf die Synagoge Temple Israel – ein gezielter Gewaltakt

Am 12. März steuerte G. seinen mit entzündlichen Materialien beladenen Pick-up direkt in die Synagoge. Während der folgenden Konfrontation mit Sicherheitskräften erlitt er eine selbst zugefügte Schusswunde, die tödlich endete. Glücklicherweise konnten größere Opfer unter den Anwesenden verhindert werden, obwohl mehrere Einsatzkräfte aufgrund von Rauchvergiftungen behandelt werden mussten.

Gefahr von Terrorismus und lone wolf-Angriffen in den USA

Die Behörden charakterisieren G. als „einsamen Wolf“, der im Auftrag der Hisbollah handelte, jedoch keinen direkten Kontakt zu ihr hatte. Dieses Muster unterstreicht eine wachsende Gefahr durch Propaganda, die Einzelpersonen bundesweit radikalisiert. Sein Motiv wurde durch persönliche Verluste bei einem israelischen Angriff zusätzlich verstärkt.

Auswirkungen auf Sicherheit und Ermittlungen im Großraum Detroit

Dieser Gewalttat hat Sicherheitsbehörden gezwungen, ihre Maßnahmen zum Schutz jüdischer Gemeinschaften zu verschärfen. Die Ermittlungen laufen weiter, wobei besonders die Rolle internationaler Terrororganisationen und deren Einfluss auf heimische Täter im Fokus steht. Die Einschätzung durch das FBI soll helfen, zukünftige Anschläge zu verhindern und die Sicherheitslage zu stabilisieren.